Interview mit Pebaba media – promotion & support

Viele glauben immer, Begegnungen sind zufällig. Ich vertrete schon lange die Meinung, manche Begegnungen sind ganz und gar nicht zufällig. Wichtig dabei ist nur, dass der eine Part in dieser Begegnung aufmerksam ist, oder es gar beide Parts sind. Ich bin Sven Pax von AMPAX in einem komplett anderen Zusammenhang begegnet, trotzdem war nach ein paar Sätzen klar, hier passt die Chemie absolut. Da ich Sven bereits menschlich schätzen gelernt habe und dazu seine Musik noch megagut finde, nehme ich diese beiden Tatsachen zum Anlass, über ihn einen Bericht zu machen.

AMPAX entstand 2008, als Sven Pax nach dem er als Solo-Künstler auf der Suche nach einem Produzenten war. Zu diesem Zeitpunkt war Sven an seinem damaligen Dance- und Electro-Projekt „Electro Voyage“ auf der Suche nach einem passenden Produzenten und er traf auf Achim Dreßler. Achim gehört das Wellencocktail Tonstudio in Hannover und die beiden schickten ihr erstes Demo-Band an das Label Timezone Records aus Osnabrück und bekamen dort auch einen Vertrag. Viel Schweiß, Arbeit und Zeit steckte in ihrem Debüt-Album und in einer EP, welche beide 2016 als CD-Audio und Digital bei allen Download-Portalen erhältlich waren.

Kaum bekannt geworden, war das Ende von AMPAX schon ganz ganz nah. Der damalige Leadsänger stieg aus und die Herausforderung bestand darin, dass Sven und Achim sich gesanglich und auch textlich vollkommen neu orientieren mussten. Achim Dreßler hatte die Idee, dass die neue Stimme die von Sven sein sollte und beide nun mit frischem Elan und vielen Ideen das Projekt AMPAX zu integrieren. Das ursprüngliche Electro Crossover Projekt, das bisher den Namen PENTAGON trug, wurde in AMPAX umbenannt. Die Vergangenheit wurde somit hinter sich gelassen und die Perspektive war jetzt einfach nur noch positiv.

Sven kümmerte sich ab sofort um die Texte, den Gesang und die Synthesizer-Sounds, Achim übernahm das Programming der Synthesizer, das Recording, Mixing und Mastering. Die beiden schlugen einen Weg ein, der weg von der ausgelatschten EBM-Pfaden. Sie überraschen uns mit Rock, Pop, Industrial und Metal. Die musikalische Grundrichtung von Ampax geht aber in die Richtung der 80er Jahre, etwas härtere elektronische Musik. Die Verbindung von EBM, 80er und Industrial Metal, das passt in so gar keine Schublade, aber das ist AMPAX. In den Songs und in der Musik steckt viel Gefühl, was durch Klavier, Streicher und Gitarren unterstrichen wird, aber den Kontrast zur analogen, elekronischen Musik ausmacht.

Der Opener auf dem Debüt-Album „Herz aus“ geht mir unter die Haut. Es ist wieder soweit, ich spüre die Musik, das Gefühl, diese dunkle und bizarr wirkende Stimmung und der Sound, der mich an eine Ballade erinnert. „Herz aus“ verursacht mir eine Gänsehaut, ist so schaurig-schön-düster, romantisch und zugleich hat er ein schweres und Fundament, das durch die vor Kraft strotzenden Gitarren und klangvollen Synthesizern hervorgerufen wird.

Die EP „Wie fühlt sich Liebe“ erschien fast heute vor einem Jahr und widmet sich den Themen, Liebe, Sehnsucht und Vergänglichkeit. Als „Zuckerl“ gibt es auf der EP drei Remixe, die unter anderem niemand geringeres wie die Synth-Pop-Band „Alphamay“ und ein Urgestein der EBM-Bewegung „Trilogy“ beigesteuert hat. Danach ging alles sehr fix, das Debütalbum wurde fertig und das Label Time-Zone-Records nahm AMPAX unter Vertrag. Album wie EP sind als Audio-CD und als Download (z.B. Amazon ect.) erhältlich.

Aktuell arbeiten AMPAX an ihrer Live-Show, da aber Achim derzeit aus beruflichen und zeitlichen Gründen verhindert ist, steht Sven alleine auf der Bühne.

Mir persönlich ist es ein Vergnügen, die Songs von AMPAX in meiner Radioshow „Magic Of Witches“ bei Radio Darkfire zu spielen und so die Hörer auf AMPAX weiter aufmerksam zu machen.